Salat im Hochbeet


Hallo ihr Lieben, 


wir befinden uns in der Hochsaison für die leckersten Salate, frisch geerntet aus eurem Hochbeet.  
Doch meistens basiert der Anbau von Salatpflanzen auf ungefährem Wissen und man entscheidet sich spontan ohne genaue Kenntnisse für Jungpflanzen welche ins Beet gesetzt werden sollen. Da es aber immer von Vorteil ist, das eigene Wissen etwas aufzufrischen, habe ich für euch die wichtigsten Facts zum Thema "Salat im Hochbeet" zusammengefasst. Und als tolles Extra gebe ich an euch das wunderbares Salatdressing-Rezept meiner Oma weiter. Mit diesem Dressing werdet ihr im 7. Salathimmel schweben ;-) 


 

Richtiges Gießen & Düngen 

Salat muss regelmäßig gegossen werden, denn sonst werden die Blätter hart, die Pflanzen wachsen auch sehr langsam und neigen zum Schießen. Wird der Salat fester und die Köpfe beginnen sich zu schließen, solltest du weniger und vorsichtiger gießen, und zwar möglichst nicht über die Köpfe, sondern direkt auf die Erdoberfläche. In guter Hochbeeterde musst du den Salat nicht zusätzlich düngen. Außerdem solltest du auf keinem Fall vor dem Anbau die Erde düngen, denn das fördert die Fäulnis der Salatpflanzen. Wenn du die Erde mulchst, bleibt sie unkrautfrei und feucht. Wer nicht mulcht, muss regelmäßig hacken, um die Verdunstung zu senken.
TIPP: Hervorragend eignet sich Rasenschnitt als Mulchschicht für dein Salathochbeet. Auch die Blätter der Rharbarberpflanze eignen sich aufgrund ihrer Größe bestens als Mulchschicht.


 

Arten und Sorten 

Plane die Ausaat deiner Salate mithilfe der Jahreszeit. Denn diese gibt dir vor, welche Sorte in Frage kommt.
Die meisten Salatpflanzen eignen sich ausschließlich für den Frühjahrsanbau. Ein Großteil aller Kopfsalatsorten gehen bei zu später Aussaat direkt in die Blüte, ohne schöne Köpfe auszubilden. Der Geschmack der Salatblätter wäre dadurch nahezu ungenießbar. Besonders beliebt sind sogenannte Buttersalate wie ‘Maikönig’ oder ‘Rolando’ mit einem mild-aromatischem Geschmack. Eichblatt- oder Kraussalate entwickeln statt fester Köpfe nur lockere Rosetten. Pflückt man laufend die äußeren Blätter, ist eine Ernte über 6 Wochen hinaus garantiert. Schnittsalat war lange Zeit ein typischer Frühlingssalat. Mittlerweile erweitern bunt gemischte Samenmischungen rund ums Jahr die Salatvariation für dein Hochbeet. Batavia und Eissalat sind enge Verwandte und äußerst hitzeresistent. Dank der erfrischend saftigen Blätter sind sie ideal als Sommersalat! Romana und Endivie verlängern das Salatjahr mit ihren nussigen bis zartbitteren Blättern bis in den Herbst.


Kopf- und Romanasalate
Rot- oder grünblättrig? Die Qual der Wahl bringt dir der Kopsalat mit seinen weichen und aromatischen Blättern. Sehr beliebt sind die neuen Sorten, welche tolerant gegen Mehltau sind und ein besonders feines, nussiges Aroma haben. Romanasalat ist ein fabelhafter Sommersalat, dieser hat die Eigenschaft bei langen Tagen nicht zu blühen und bildet daher schöne Köpfe aus. Weiters ist genau jetzt der perfekte Zeitpunkt für den Anbau von Batavia- und Eissalaten. Knackige Blätter und feste Köpfe sind die typischen Merkmale dieser Sorten. Kopf- und Romanasalat sowie Batavia sollte am besten vorgezogen und als Jungpflanze direkt ins Beet gesetzt werden. 


 

Schnittsalat

Welcher Salat läutet eigentlich das Gartenjahr ein? Der Schnittsalat! Er gehört zu den ersten frischen Gemüsepflanzen zum Start der Saison. Kopf-, Schnitt- und Pflücksalat gibt es in vielen verschiedenen Sorten welche sich für den Anbau zu den unterschiedlichen Jahreszeiten unterteilen. Bei der Sortenwahl sollte unbedingt auf die richtige Jahreszeit zur Aussat geachtet werden. Wird Schnittsalat zur "falschen" Jahreszeit gesät oder gepflanzt, kommt es häufig zur vorzeitigen Blüte. Das bedeutet, der Salat beginnt zu "schießen" und verliert so sein frisches Aroma.
Generell kann Schnittsalat schon wenige Wochen nach der Ausaat geerntet werden.


 

Pflücksalat

Die rot- oder grünblättrigen Eichblatt-, Lollo- und Schnabelsalate zählen zu den Pflücksalaten. Kennzeichnend für diese Salatart sind die spitz zulaufenden Blätter. Hier können zwei verschiedene Erntemethoden angewendet werden: Entweder pflückst du je nach Bedarf von außen die zarten Blätter oder du erntest den gesamten lockeren Kopf. Meist haben Pflücksalate einen knackigeren Biss als z.B. Kopfsalat.


 

Zichoriensalate

Endivien, Radicchio, Friseè und der Zuckerhut sind hier die absoluten Stars für dein Hochbeet im Herbst. Diese Sorten enthalten etwas mehr Bitterstoffe und sind somit besonders aromatisch und reich an gesundheitsfördernden Stoffen. Plane dir gleich ein Plätzchen für den Anbau in deinem Hochbeet ein. 


 

Feldsalat

Zu ihm sagt man auch gerne je nach Region Ackersalat, Rapunzelsalat oder Vogerlsalat. Du kannst ihn direkt ab September oder Oktober in dein Hochbeet aussäen, beachte jedoch, dass bei zu warmen Wetter die Samen nicht keimen. Du liebst den Vogersalat und möchtest ihn schon im Herbst ernten? Dann setze dir im Spätsommer vorgezogene Jungpflanzen ins Beet und achte auf etwas Beschattung. Im Winter sollte Feldsalat immer mit einem Vlies abgedeckt werden.


 

Die Richtige Ernte

Salat sollte immer frühmorgens bis spätestens Vormittags geernet werden. In diesem Zeitraum sind die Blätter noch kühl und bleiben deshalb länger frisch. Salat lässt sich natürlich im Kühlschrank einige Tage halten, jedoch empfehle ich dir ihn noch am Erbtetag zu verspeisen. Hier ist das Aroma einfach am besten.


 

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Wie versprochen teile ich mit euch ein wunderbares Rezept für leckeren Salat meiner lieben Oma.
Wenn bei meiner Oma gegrillt wird, freut sich die Familie nicht auf ein saftiges Grillsteak, sonder auf Oma`s Spezialdressing. Dieses Dressing macht eure frisch geernteten Salate zur einer wahren Köstlichkeit.


Und so geht´s: 
 

Oma´s Salatdressing 

  • 1/4 Becher Mayonaise
  • 1 Becher Creme fraiche, Sauerrahm od. Schmand (was ihr gerade im Haus habt)
  • 1/2 Becher Joghurt
  • 1/4 Becher Aceto Balsamico dunkel
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 3 Prisen Pfeffer
  • 2 handvoll frische Kräuter, gehackt (evtl. aus der Kräuterschnecke :-) 
  • 1 handvoll fein geschnittene Frühlingszwiebel
  • 1 TL Chilisalz 
  • 1 1/2 Becher Wasser

Um die Zutaten miteinander zu emulgieren, verrrührt ihr Mayo, Creme fraiche, Joghurt, Essig, Ketchup, Salz, Zucker, Pfeffer und Chilisalz mit einem Mixer oder Schneebesen. 
Anschließend rührt ihr langsam das Wasser ein und gebt die Kräuter und die Frühlingszwiebel hinzu. Abschmecken nicht vergessen! 
Die Dressing könnt ihr gut verschlossen für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.







Lasst sie euch schmecken!


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